Die Geschichte der Höhenfeuer geht auf das Jahr 1938 zurück. So schreibt der Historiker Peter Geiger in seinem Buch „Kriegszeit“ dazu: „Der Geburtstag des Fürsten am 16. August wurde jeweils von den Pfadfindern zum Anlass für patriotische Signale genommen. Sowohl 1938 wie dann 1939, zwei Wochen vor Kriegsbeginn, entflammten die Pfadfinder zu jenem Tag auf den Bergkämmen vom Kuhgrat bis zur Mittagsspitze Höhenfeuer, 1939 kamen eine flammende Fürstenkrone auf Gafadura und ein Pfadfinder-Fackelzug durch den felsigen Fürstensteig hoch ob Gaflei hinzu.“

Die Höhenfeuer, der Fackelzug und die brennende Fürstenkrone sind noch heute fester Bestandteil des Staatsfeiertages in Liechtenstein. Die Fürstenkrone wird aber schon seit mehreren Jahrzehnten auf Tuass und nicht mehr auf Gafadura entzündet. Organisiert und durchgeführt werden die Feuer nicht mehr von den Pfadfindern, sondern von Mitgliedern und Helfern der Bergrettung Liechtenstein.